An der Felge messen — kann von der Aufschrift abweichen
Der Druck wird für Vorder- und Hinterrad getrennt bestimmt: das Systemgewicht (Fahrer + Rad + Gepäck) wird auf die Achsen verteilt, und jedes Rad nutzt seine eigene Last und die reale Reifenbreite. Das Ergebnis wird als ±5%-Bereich gezeigt — der ideale Druck liegt in einem kleinen Fenster, in dem Komfort, Grip und Rollgeschwindigkeit ausbalanciert sind.
Rennrad nutzt ein lineares Modell aus Last und Reifenbreite. Gravel, City, Fat und Touring rechnen mit dem Basismodell Druck-Breite (City-Reifen etwas fester). MTB nutzt ein Wertegitter für breite Reifen mit weicher Interpolation zwischen den Stützstellen, getrennt für vorne und hinten. Im aggressiven Stil für Rennrad und Gravel greift ein separates Modell, das die Reifenverformung in der Aufstandsfläche berücksichtigt.
Auf den Basiswert kommen Korrekturen: ein Schlauch erhöht den Druck gegenüber Tubeless, Schotter und Wald senken ihn etwas für den Grip, Regen und Winter machen ihn weicher, und der Fahrstil verschiebt ihn weicher oder fester. Für Hookless-Felgen zeigen wir eine Warnung, wenn das Ergebnis das sichere Limit übersteigt.
Falscher Druck kostet Watt auf der Straße, Traktion im Gelände und führt zu Snake-Bites bei harten Kanten. Der richtige Druck lässt das Bike satt am Boden kleben, ist schneller und komfortabler.
Der Rechner ist gegen reale Druckdaten kalibriert und liegt innerhalb von ±5 PSI typischer Empfehlungen für Road-, Gravel- und MTB-Setups. Nutze das Ergebnis als Startpunkt und stimme nach Gefühl ab.
Dein Körpergewicht lastet überwiegend auf dem Hinterrad — bei den meisten Rädern etwa 55/45 zugunsten hinten — daher braucht hinten mehr Druck, um die Last zu tragen. Etwas weicher vorne verbessert Grip und Lenkgefühl in Kurven. Der Rechner verteilt die Last automatisch nach Fahrradtyp.
Standard ist der Schlauchreifen (Clincher) — schalte um, wenn du Tubeless fährst (etwa 8 PSI weniger). Für Hookless-Felgen warnen wir, wenn die Empfehlung das Limit von 72.5 PSI übersteigen würde.