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Kettenverschleiß

Präzise Messung und grobe Einschätzung nach Laufleistung

12 Glieder (tip-to-tip) ist Standard. 10 Glieder (roller-to-roller) ist präziser — geringerer Messfehler.

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Häufig gestellte Fragen

Wann sollte ich die Kette wechseln?

Wechsle bei 0,5% Längung an 11- und 12-fach-Antrieben und bei 0,75% an 8- bis 10-fach. Eine verschlissene Kette nutzt auch Kassette und Kettenblätter ab — eine rechtzeitig getauschte günstige Kette spart also den teuren Antrieb.

Wie messe ich den Kettenverschleiß?

Lege ein Lineal an die leicht gespannte Kette. Bei einer neuen Kette messen 12 volle Glieder genau 12 Zoll (304,8 mm) von Bolzen zu Bolzen. Etwa 12 und 1/16 Zoll bedeuten rund 0,5% Verschleiß; 12 und 1/8 Zoll sind etwa 1% und überfällig. Eine Kettenverschleißlehre ist schneller, aber die Lineal-Methode ist genauso genau.

Warum ist eine verschlissene Kette ein Problem?

Wenn sich die Kette längt, sitzen ihre Rollen nicht mehr sauber in den Zähnen von Kassette und Kettenblatt. Fährt man über das Limit hinaus, schleifen sich diese Zähne passend zur verschlissenen Kette ab — eine neue Kette springt dann über, und du musst den ganzen Antrieb statt nur der Kette ersetzen.

Hängt der Verschleiß von der Anzahl der Gänge ab?

Ja. Schmalere 11- und 12-fach-Ketten haben dünnere Laschen und weniger Material — sie erreichen ihre Verschleißgrenze früher, wechsle bei etwa 0,5%. Breitere 8- bis 10-fach-Ketten vertragen bis zu etwa 0,75%. Der Rechner nutzt den passenden Grenzwert für den gewählten Antrieb.